Waldeck-Frankenberg. Der neu gewählte Kreisvorstand der FDP Waldeck-Frankenberg hat seine Arbeit aufgenommen. Bei seiner konstituierenden Sitzung stellte das Team die Weichen für die kommenden Monate. Im Mittelpunkt stehen eine enge Zusammenarbeit mit den Ortsverbänden und eine stärkere politische Präsenz im gesamten Landkreis. Der im Amt bestätigte Kreisvorsitzende Jochen Rube freut sich über die breite Aufstellung des Vorstandes: „Wir haben ein starkes Team mit unterschiedlichen Erfahrungen, neuen Ideen und großer Lust auf politische Arbeit. Dieses Potenzial wollen wir nutzen. Die FDP soll im gesamten Landkreis als die Kraft wahrgenommen werden, die den Menschen etwas zutraut, Probleme klar anspricht und konkrete Lösungen entwickelt.“ Auch an seiner Seite setzt der Kreisverband auf Kontinuität: Zu stellvertretenden Kreisvorsitzenden wurden erneut Friederike Becker und Stefan Dittmann (beide Twistetal)
gewählt. Als neues Mitglied im Team der stellvertretenden Kreisvorsitzenden wurde Friedhelm Emde (Lichtenfels) gewählt.
„Vorstandsarbeit darf sich nicht in Sitzungen und internen Abläufen erschöpfen. Entscheidend ist, was draußen bei den Menschen ankommt“, sagt Rube. „Wir wollen raus aus den Sitzungszimmern und hinein in die Diskussionen vor Ort. Liberale Politik muss sichtbar, verständlich und nahbar sein. Dafür werden wir als Kreisverband gemeinsam mit unseren Ortsverbänden kräftig die Ärmel hochkrempeln.“ Auch die Arbeit im Kreistag war Thema der Sitzung. Der Vorsitzende der FDP-Kreistagsfraktion, Bastian Belz, berichtete über die ersten Monate der neuen Wahlperiode. Nach einer zunächst von organisatorischen Fragen geprägten Phase müsse nun die Sacharbeit in den Mittelpunkt rücken. „Die Menschen erwarten zu Recht, dass Politik nicht nur Regularien abarbeitet. Jetzt müssen die wichtigen Zukunftsfragen unseres Landkreises wieder auf den Tisch“, erklärt Belz. „Wir werden konstruktiv mit allen Kräften zusammenarbeiten, die unsere freiheitlich-demokratischen Werte teilen und offen für unsere Ideen sind. Gleichzeitig werden wir unseriösen Argumenten klar widersprechen und den Finger in die Wunde legen, wenn
unnötige Bürokratie oder politische Mutlosigkeit unseren Landkreis auszubremsen drohen.“ Für den Kreisvorstand ist die Richtung damit klar: Die FDP Waldeck-Frankenberg will in den kommenden Monaten stärker nach außen wirken, ihre Ortsverbände enger vernetzen und mit klaren liberalen Positionen neue politische Impulse im Landkreis setzen.













